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Geschichte der bioaktiven Keramik

Der Ursprung des Konzepts der bioaktiven Keramik liegt im Japan der Sechziger Jahren, als in den Laboratorien der Universität Tokyo eine Reihe an Experimenten an Oxiden durchgeführt wurden, die darauf abzielten, die durch das Licht verursachte chemische Reaktion zu implementieren. Dabei wurde erstmals die photokatalytische Wirkung erzielt. 1967 entdeckten die Forscher Akira Fujishima und Kenichi Honda die aktive Reinigungswirkung von der Photokatalyse ausgesetztem Titaniumdioxid (TiO2). Sie untersuchten das Phänomen, das heute unter der Bezeichnung „Honda-Fujishima-Effect“ bekannt ist, und veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Forschungen in einem Artikel mit dem Titel „The Effect of Photokatalysator TiO2“, der 1972 in der Zeitschrift Nature erschien. Im spezifischen Fall entwickelt die Reaktion, die auftritt, wenn man einen Kristall aus Titandioxid/Rutil und ein Platinfragment dem Licht aussetzt, Gasblasen. Das Wasser löst sich auf diese Weise nur durch den Kontakt mit dem Licht und ohne Zufuhr von elektrischer Energie in seine Bestandteile Sauerstoff und Wasserstoff auf. Die hohe Oxidationsfähigkeit von TiO2 hat sich danach als fähig erwiesen, zahlreiche organische Zusammensetzungen zu zerstören. Auf dieser Grundlage hat ein Entwicklungsingenieurteam der in der Badezimmerbranche führenden japanischen Firma TOTO Mitte der Neunziger Jahre die passive reinigende Wirkung im Zusammenhang mit der Photokatalyse entwickelt und patentiert: HYDROTECT®. Die Summe der Zersetzungswirkung von TiO2 und der Vorteile einer extrem hydrophilen Oberfläche, die unter Einwirkung der UV-Strahlen fähig ist, den Berührungswinkel mit dem Wasser zu reduzieren, hat einer neuen Generation von selbstreinigenden Oberflächenverkleidungen den Weg bereitet.

LAMINAM + HYDROTECT
Das Ergebnis der Forschung

Dank eines bedeutenden Abkommens über eine enge Zusammenarbeit mit dem japanischen Riesenkonzern TOTO ist Laminam heute fähig, ihren Kunden die innovative selbstreinigende Behandlung HYDROTECT auf den eigenen Keramikplatten anzubieten. Die mit Hydrotect behandelten Platten stellen eine innovative und umweltverträgliche Produkttypologie dar, die fähig ist, chemische und biologische Reaktionen mit positiven antibakteriellen Auswirkungen hervorzurufen, die außerdem die Schadstoffbeseitigung und die Selbstreinigungsfähigkeit der Oberflächen bedingen und entscheidend zur Verbesserung der Qualität der Räume, in denen sie verwendet werden, beitragen. Die Prozesse erfolgen ohne Stromversorgung und ohne, dass die für die Erhaltung der Wirkung nötigen Verbindungen mit der Zeit erneuert werden müssen. HYDROTECT ist eine einzigartige Technologie, die für selbstreinigende Oberflächen sorgt. In den Außenbereichen reagieren die mit HYDROTECT behandelten Oberflächen auf die Wirkung der ultravioletten (sowohl vom Sonnenlicht als auch von künstlichen Lichtquellen erzeugten) Strahlung, indem sie alle organischen Substanzen zersetzen und die Sauerstoffoxide (NoX) mit einer Reinigungswirkung neutralisieren. Dieser Prozess sorgt nicht nur für die Selbstreinigungsfähigkeit der Materialien, sondern übt auch eine luftreinigende Wirkung aus. Die mit Hydrotect® behandelten Platten können auch im Innenbereich verwendet werden. So weist die HYDROTECT-Behandlung bei Anwendung im Innenbereich dank ihrer besonderen Struktur antibakterielle Eigenschaften auf, die in der Lage sind, auch in fensterlosen oder ausschließlich künstlich beleuchteten Räumen unangenehme Gerüche zu beseitigen. Die antibakterielle Wirkung der mit Hydrotect behandelten LAMINAM-Platten wurde nach der Norm ISO 27447 getestet. In den öffentlichen Räumen zum Beispiel verhindert die Verwendung von mit der Technologie HYDROTECT behandelten Laminam-Platten die Ausbreitung der Keime und Bakterien und beseitigt die dadurch verursachten unangenehmen Gerüche.


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